DTU-Jugendländervergleich in Forst

Am 08.05.2016 fand im baden-württembergischen Forst wiederholt der erste Wettkampf für den DTU Cup statt. Aus Chemnitz und damit den STV vertretend reisten Michèle und Gina am 07.05. mit einigen anderen sächsischen Sportlern in den Südwesten Deutschlands.
Die Hinfahrt begann 8:30 Uhr am Neefepark. Dort wurden wir von den Riesaern eingesammelt. Die Fahrt an sich gestaltete sich ziemlich unspektakulär. Gegen 13:45 Uhr erreichten wir unser Hotel. Letztes Jahr war dieses noch eine riesige Baustelle gewesen, mittlerweile ist es richtig hübsch. Nachdem kurz nach uns die Leipziger eintrafen und die Zimmer bezogen waren, ging es mit dem Rad in Richtung Wettkampfort. Zuerst schauten wir uns die Radstrecke an – eine flache Wendepunktstrecke. Danach testeten wir den See, ohne Neo wohlgemerkt, aber es war gar nicht so kalt wie vermutet. Die Sonne brutzelte so, dass man anschließend nicht einmal fror. Zuletzt besichtigten wir die Laufstrecke – eine 1,25km lange Runde, die überwiegend aus Wald bestand. Danach ging es wieder zurück ins Hotel. Da Forst ein einziges Labyrinth zu sein scheint, fuhren wir 3km weiter als geplant und mussten zweimal bei Passanten nachfragen, wie wir zum Seehotel kommen. Aber keine Sorge – wir sind tatsächlich angekommen. Nachdem wir uns kurz frisch gemacht hatten, fuhren wir mit den Bussen zurück zum Wettkampfort. Auch jetzt machten wir eine Stadtbesichtigung bis wir die richtige Straße gefunden hatten. Damit wir „schick“ aussahen, bekamen wir alle ein neues T-Shirt. Ziemlich ausgehungert suchten wir uns einen Platz in der Pizzeria. Zur Auswahl standen Pizza, Nudeln, Salate,… Die meisten entschieden sich für eine Pizza, doch für welche? Es gab über 40 Stück zur Auswahl! Als sie dann gebracht wurden, waren wir leicht geschockt, weil die Pizzen so riesig waren. Sie passten hinten und vorne nicht auf den Teller. Die meisten haben aber aufgegessen! Und das Erstaunliche – unsere neuen weißen Shirts blieben auch weiß und hatten anschließend keine Tomatensauceflecken oder ähnliches! Zurück im Hotel (wir hatten es ohne Verfahren gefunden) wurden noch die Startunterlagen ausgeteilt und die wichtigsten Infos für den nächsten Tag bekannt gegeben. Langsam stieg auch die Aufregung.
Unser Wecker klingelte bereits 6:00 Uhr. Zum Frühstück gab es Brötchen, Ei, Joghurt,… Kurz nach sieben rollten wir wieder mit den Rädern zum Wettkampfort. Wir verfuhren uns zwar einmal, merkten dies aber rechtzeitig und konnten schnell wieder umkehren. Trotz das der späteste Start erst 11:20 Uhr war, checkten wir alle schon gegen um 8 Uhr ein. Anders wie gewohnt, bekamen wir eine Box für unseren Wechselplatz, in die wir später unsere Neos, Badekappen, Helme,… hineintun sollten. Wer dies versäumte bekam eine Strafzeit von 15 sec drauf gerechnet.
Während die anderen noch 3 Stunden warten mussten, ging es für Michi bereits 9:00 Uhr los. Sie musste eine Runde schwimmen, eine Runde Radfahren und zwei laufen. Alle anderen feuerten an oder entspannten im Schatten oder steigerten sich immer weiter in ihre Aufregung hinein. Die Sonne prahlte zwar noch nicht so stark wie sie es in ein paar Stunden tun sollte, aber warm war es trotzdem. Nach und nach starteten auch die anderen AKs. Ginas Start war 11:20 Uhr. Sie musste eine etwas größere Runde als Michi schwimmen, 2 Runden Radfahren und 4 laufen. Beide sind gut im Ziel angekommen. Nicht alle Sachsen hatten solches „Glück“. So gab es einen Reifen, der mit Reißzwecken durchlöchert war und ein Laufrad mit gebrochener Speiche.
Man muss sagen, dass es schon etwas anderes ist, ob man bei einem so großen Wettkampf startet oder zu Hause bei einem nicht ganz so populären. Schon allein das Feeling muss man einmal miterlebt haben!
Bevor wir schließlich die Heimreise antraten, stärkten wir uns mit einem kleinen Snack. Bereits am Vortag hatten wir dafür eine Essensmarke bekommen. Die Rückfahrt gestaltete sich nicht so entspannt wie die Hinfahrt. Auf der Autobahn war mächtig viel los und auch von dem einen oder anderen Stau blieben wir nicht verschont. Sobald wir jedoch Bayern verlassen hatten, war die Autobahn so gut wie leer. Fazit: Im Westen wohnen zu viele Leute!
Es war ein sehr schöner und sehr gut organisierter Wettkampf, bei dem wir neue Erfahrungen sammeln konnten, aber auch eine hervorragende und motivierende Stimmung herrschte!

Gina Richter

Bei Anwesenheit aller Bundesstützpunkte wurde Michèle bei ihrem ersten nationalen Wettkampf in der JugendB 22. und Gina (JugendA) belegte Platz 25. Zu so einem frühen Zeitpunkt in der Saison lief es bei beiden schon sehr gut, so dass bei den nächsten Bewährungsproben im Team Sachsen noch einiges zu erwarten ist.

Herzlichen Glückwunsch!

veröffentlicht von Wolfgang Harbig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*