Krone-Triathlon

Am heutigen Samstag, 11. Juni, reisten unsere Triathleten in die Bundeshauptstadt zu dem ersten Kinderranglisten Triathlon dieser Saison. Da ein paar hundert Kilometer Autobahn vor uns lagen, machten wir uns bereits in aller Frühe auf. Glücklicherweise hatten wir keinen Stau und sind zügig vorangekommen. Der Wettkampfort lag nahe der Autobahn, so dass wir nicht erst durch die Innenstadt Berlins fahren mussten.
Die Temperaturen waren für einen Triathlon ideal, nicht zu kalt, nicht zu warm und die Sonne lächelte. Geschwommen wurde in einem Badesee, dieser war so klar, dass man kleine Fische beim Schwimmen beobachten konnte. Manche waren hellauf begeistert, manche wollten gleich wieder aus dem Wasser raus. Wie üblich, hatte jede Altersklasse unterschiedliche Streckenlängen zu absolvieren. Die JugendA hatte das Glück, nur die Hälfte der üblichen Strecken zurücklegen zu müssen. Das Wasser hatte im übrigen 22°C, also ideal und natürlich war Neopren-Verbot! Nach und nach fielen die Startschüsse der einzelnen Altersgruppe, den Beginn machten die Jüngsten. Die Schwimmstrecke war ein Dreieckskurs um Bojen. Beim Schwimmausstieg musste man aufpassen, da dieser sehr verwurzelt und sandig war. Der Weg zum Wechselgarten war ebenfalls etwas Besonderes. Zum einen war er ein ganzes Stück länger als gewohnt und zum anderen ging es Treppen hinauf und unter zwei Autobahnbrücken hindurch. Im Wechselgarten herrschte dann ziemliches Gedränge, da dieser recht schmal war und nicht allzu viel Platz zwischen den einzelnen Rädern blieb. Die Radstrecke führte schnurgerade aus und wieder zurück. Die Älteren mussten die Runde zweimal fahren, die Jüngeren einmal, Windschattenfahren war nicht erlaubt. Gelaufen wurde durch einen Wald, den Grunewald. Es war ebenfalls eine Wendestrecke, diesmal jedoch etwas „hüglig“. Für die Berliner war es wahrscheinlich schon bergisch, für uns war es noch flach. Anders als gewohnt, war der Boden sehr sandig, daran musste man sich erst einmal gewöhnen, da man so viel weniger Halt unter dem Fuß hat. Es sind alle gut im Ziel angekommen, nur Pascal musste sturz bedingt vorher aussteigen, es ist aber nichts Schlimmeres passiert.
Eine Menge Medaillen und Punkte für die Kinderrangliste konnten wir ebenfalls sammeln. Passend zum KRONEtriathlon, welcher im Übrigen auf dem KRONprinzessinnenweg stattfand, bekam jeder Sieger eine Krone. Die musste er anschließend, nach dem Siegerfoto versteht sich, wieder abgeben und hat eine BurgerKing Krone bekommen. Als Preis für die 1-. Bis 3. Platzierten gab es eine Schlauchtasche und ein Schlauch oder einen Trinkflaschenhalter. Insgesamt konnten wir zwei Goldmedaillen (Yoram Hübl, Gina Richter), eine Silbermedaille (Lea Harbig) und zwei Bronzemedaillen (Jan Peterka, Flavia Richter) ergattern. Aber auch Isabelle Rudelt (6. Platz), Cora Ziller (8. Platz) und Vivien Reinecke (14. Platz) haben super gekämpft und alles gegeben.

Herzlichen Glückwunsch an alle!

Bevor es wieder zurück nach Hause ging, sprangen manche nochmal ins kühle Nass um sich zu erfrischen und um sich die kleinen Fische anzuschauen… Außerdem stellten wir fest, dass es in Berlin sehr viel mehr Radfahrer, Läufer und Inlineskater als bei uns gibt. Auf der Straße sind wirklich mehr Sportler als Autos unterwegs gewesen!

Es war ein schöner Wettkampf, auch wenn man das ein oder andere noch verbessern kann, kommen wir gern wieder in die Hauptstadt!

Gina Richter

veröffentlicht von Wolfgang Harbig

This article has 1 Comment

  1. Hallo und herzlichen Glückwunsch. Was die zahlreichen Radfahrer, Sportler… anbetrifft. In Berlin ist der Altersdurchschnitt auch günstiger als in Chemnitz 😉

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