Malle

Tag 3 und 4:
Heute begann das Training erst nach dem Frühstück. Um über Mittag nicht zu verhungern, schmuggelten wir etwas Obst mit auf die Zimmer. Am Ende des Trainingslagers sind wir bestimmt Profischmuggler, aber pssssst… Heute stand eine 90km lange Radeinheit auf dem Plan, darunter befanden sich auch zwei lange Berge. Vor allem der zweite ging dann schon ganz schön in die Oberschenkel. Oben wurden wir aber mit einer wunderschönen Aussicht belohnt. Zum Glück haben unsere Handys alle eine Kamera. Den ersten Sturz haben wir auch zu melden. Leider traf es Lea, aber nur halb so schlimm. Sie ist in einer Kurve auf Schotter weggerutscht, jetzt hat sie ein paar Schürfwunden. Nach unserer Rückkehr ins Hotel, hatten wir nur 20 Minuten, um etwas zu essen, dann ging es auch schon mit dem Schwimmen weiter. Leas Wunden nässten noch etwas, so dass sie die Wassereinheit, welche im übrigen sehr sonnig und anstrengend war, wegließ. Im Anschluss sollte Gina noch einen Dauerlauf machen. Lea war mittlerweile so langweilig, dass sie mitkam. So lernte auch sie die Promenade kennen. Unsere Beine waren nach der Radeinheit ziemlich schwer, sodass wir eine ganze Weile brauchten bis wir zurück im Hotel waren. Ganz schön ausgehungert und erschöpft warteten wir nun auf das Abendessen. Das war es dann auch schon für diesen Tag. Auf den nächsten freuten wir uns schon, da es ein Entlastungstag werden sollte.

Am nächsten Morgen durften wir ausschlafen, Hauptsache wir hatten 10:30 Uhr gefrühstückt und waren Abfahrbereit. Unser Ziel war eine Einbahnstraße nicht weit von unserem Hotel. Dort übten wir den Wechsel, immer und immer wieder. Für uns beide war es eine gute Möglichkeit, den Wechsel mit Klickies auszuprobieren. Das Wetter stimmte im übrigen auch: Sonnenschein und keine einzige Wolke am Himmel, nur der Wind störte etwas. 14:00 Uhr ging es dann ins Wasser, vorher trugen wir jedoch noch einen Meter dick die Sonnencreme auf unsere Haut auf. Trotzdem kamen wir braungebrannt wieder raus. Wieder einmal waren wir halbtot gehungert und stürzten uns auf das Pasta Buffet. Danach ruhten wir uns etwas aus, bevor es zur nächsten Mahlzeit, dem Abendessen ging. Als letztes stand eine Besprechung an, bei der uns die nächsten drei Trainingstage vorgestellt wurden. Außerdem gingen wir mental unseren Wechsel von heute Morgen noch einmal durch. Nun wartet unser Bett auf uns. Außerdem haben wir das perfekte TV- Programm zum Einschlafen gefunden: Billard. Sehr spannend, auch wenn wir noch nicht 100%ig hinter die Logik gestiegen sind.

veröffentlicht von Wolfgang Harbig

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