News vom STV-Klimatrainingslager

Gleich nach dem Swim & Run hieß es für Gina und Lea Koffer fertig machen für 14 Tage Klimatrainingslager auf Mallorca.
Hier der aktuelle Statusbericht:

Anreise:

Lea Harbig und Gina Richter verbringen die nächsten beiden Wochen, 20.03. bis 03.04., mit vielen anderen sächsischen Triathleten im Trainingslager auf Mallorca. Da wir uns bereits 8:15 Uhr am Check-In des Flughafens Leipzig/Halle trafen, mussten wir ziemlich zeitig aufstehen. Am Ende waren wir zwar ein Weilchen zu früh, aber der Flieger wartet ja nicht. In Sachen Gepäck waren die Vorbereitungen nicht ganz einfach. Wie viele Kilo darf jeder mitnehmen? Ein oder zwei Gepäckstücke? Wie viel darf ins Handgepäck? Am Ende musste niemand seinen Koffer stehen lassen oder am Flughafen etwas wieder auspacken. Das einzige Problem war wahrscheinlich, dass die Frau am Schalter nicht wirklich einen Plan hatte, so zog sich die Gepäckabgabe eine Weile hin. Schließlich kamen doch alle an der Sicherheitskontrolle an. Da wurde es bei dem einen oder anderen schon interessanter. Angeblich befand sich beispielsweise unter dem Handgepäck ein Feuerzeug. Nachdem alles ein Mal ausgeräumt wurde und nichts der gleichen gefunden worden war, stellte sich das vermeintliche Feuerzeug als mobiles Ladegerät heraus. Sonst lief bis jetzt alles soweit nach Plan. Mit Verspätung rechneten wir nicht, immerhin flogen wir mit Air Berlin und fuhren nicht mit der Deutschen Bahn, tja, leider zu früh gefreut. Gute 10 Minuten vor dem eigentlich geplanten Abflug kam eine Durchsage, dass unser Flug eine Stunde Verspätung hat. In das Flugzeug einsteigen durften wir dann aber doch. Der Kapitän erklärte, dass die Franzosen streiken und wir deshalb nicht die Flugfreigabe bekamen, also war abwarten angesagt. Nach einer reichlichen Stunde, immer noch in Leipzig, bekamen wir immerhin etwas zu trinken serviert… Gegen 11:45 Uhr starten wir mit über anderthalb Stunden Verspätung endlich in die Lüfte und wurde nach einigen Minuten von der lieben Sonne begrüßt. Nach einiger Zeit überflogen wir die Alpen, da es auch wettertechnisch besser zu werden schien, konnten wir ein unglaubliches Alpenpanorama bewundern. Außerdem gab es die nächste „Mahlzeit“. Diese bestand aus etwas zutrinken, wahlweise Saft, Limo und Kaffee und einem kleinen Snack. Entweder kleine Brezeln oder ein paar Kekse. „Pünktlich“ 14:00 Uhr landeten wir mit ca. 2 Stunden Verspätung in Palma de Mallorca. Über gefühlte hundert Rolltreppen – Leistungssportler laufen doch nicht – ging es zu der Gepäckausgabe. Wir stellten glücklich fest, dass kein Koffer in Leipzig vergessen wurde. Am Ausgang wartete auch schon ein Mann auf uns, der uns den Bus zeigte. Draußen war es leicht bewölkt, aber so warm, dass ein Pulli als Jacke reichte. Im Bus mussten wir kurz warten, dann ging es auch schon weiter. Zu unserer Überraschung stellten wir fest, dass es hier Aldi, Lidl, Bauhaus, Ikea, McDonalds, Burger King und sogar Decathlon gab. Wir könnten aber auch eine wunderschöne Landschaftskulisse bewundern. Zwei Dinge fielen uns besonders auf, erstens, dass unser Bus die Autos überholte und nicht andersrum und zweitens, dass mehr Rennradfahrer als Autofahrer unterwegs waren. Nach gut einer Stunde Fahrt, auf der der Busfahrer kleine Straßen bevorzugte, hielten wir endlich vor unserem Hotel. Schnell wurden alle Koffer aus dem Bus geladen. In der Hotellobby wurden wir mit einem Glas Orangensaft empfangen. Dann bezogen wir unsere Zimmer. Wir beide haben natürlich zusammen eins. Und wir waren einfach nur begeistert. Es gibt ein kleines Sofa, ein gemütliches Ehebett, bei dem man sogar zwischen hartem und weichem Kissen aussuchen kann, ein Bad und einen Balkon mit sehr guter Aussicht. Einmal zum Meer und einmal zu den beiden Pools. Außerdem gibt es natürlich auch einen Fernseher. Das Badezimmer hat sogar ein Fenster in den restlichen Wohnraum, so kommt man sich beim aufs Klo gehen nur leicht beobachtet vor. Die Sonne strahlt übrigens herrlich und ein dünner Pulli reichte mittlerweile vollkommen aus. Beim Auspacken haben wir festgestellt, dass wir viel zu viel eingepackt haben, aber was solls 😀
17:30 Uhr trafen wir uns zu der ersten Laufeinheit. Dazu konnten wir schon unsere kurzen Hosen anziehen. Je nach Gesundheit wurden unterschiedliche Runden gelaufen. Die etwas Angeschlagenen oder Verletzten liefen ein kleines Intervalltraining an der Promenade entlang, darunter auch Lea. Wir anderen liefen erst ein Stück über den Strand, was ziemlich anstrengend war und schließlich durch ein dichtes Naturschutzgebiet. Auf dem Rückweg hielten wir gleich am Meer und zogen unsere Schuhe aus. Letzt endlich kamen wir auf ca. 8km. Die Intervallläufer waren eine Weile vor uns zurück im Hotel und konnten so schon einmal 6l Wassertanks aus dem Supermarkt besorgen. Das Trinken hatten wir wirklich nötig, da wir zuletzt im Flugzeug etwas flüssiges zu uns genommen hatten. Danach hatten wir etwas Zeit zum Duschen. Anschließend gab es Abendbrot. Ich zitiere Lea: „Das ist ein Traum von einem Essen.“ Und das wortwörtlich. Es gab einfach alles – Pommes, Kroketten, verschiedenen Fisch und verschiedenes Fleisch, Nudeln, Pizza, ein riesiges Salatbuffet, Unmengen an Obst, einen Schokobrunnen, Kuchen und Eis! Also verhungern werden wir unter Garantie nicht. Für 20:30 Uhr war noch eine Besprechung angesagt, bei der wir belehrt wurden und uns der Trainingsplan für die nächsten Tage vorgestellt wurde. Außerdem bekamen wir unser Radpaket: 2 Trinkflaschen, eine Menge Riegel und Pulver, eine Badekappe und eine Radwanderkarte von Mallorca. Jetzt kann das Abenteuer Trainingslager richtig losgehen!

Gina Richter

 

veröffentlicht von Wolfgang Harbig

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