Open Water – Paul Hentschel ist mit der Staffel über 4×1,25km Juniorenweltmeister

Am heutigen Montag endeten die Junioren-Weltmeisterschaften der Freiwasser Schwimmer im niederländischen Hoorn mit einem Paukenschlag. Das Team des DSV der U19 Staffel konnte die einzigste Medaille für den DSV gewinnen und holte sensationell Gold. Mit dabei war Paul Hentschel der als Startschwimmer das Team im meist recht großen Startgetümmel der 20 Mannschaften auf Erfolgskurs bringen sollte und mit einem guten Auftakt den Grundstein für den späteren Erfolg legen konnte. So wechselte er auf Platz 8 liegend nach der ersten von 4 Runden á 1,25km mit nur geringem Abstand auf die führenden Mannschaften im noch recht großen Pulk der Spitzengruppe auf Lea Boy (Swim-Team Elmshorn). Da ab nun viele Mannschaften unterschiedliche Strategien beim Einsatz der zwei Männer und Frauen verfolgten, wurde das Rennen unübersichtlicher. So setzte die Mannschaft aus Deutschland auf die Reihenfolge Mann-Frau-Mann-Frau, wohingegen mehrere Mannschaften ihre 2 Männer vorneweg schickten oder auch die Reihenfolge Mann-Frau-Frau-Mann geschwommen wurde. Am Ende ihrer Runde wechselte Lea auf ihren Vereinskameraden Thore Bermel auf Platz 5 liegend, allerdings auch mit größerem Rückstand auf die Führungsteams, welche bereits mit zwei Männern unterwegs waren. Thore konnte dieses Jagdrennen jedoch prima für sich nutzen und schaffte es, dass die deutsche Mannschaft mit ca. 14 Sekunden Vorsprung auf Italien in Führung liegend auf die letzte Starterin, Jeanette Spiwoks von der SG Essen, wechselte. Ihr gelang es die heranstürmende Italienerin am Ende mit ca. 1,2 Sekunden Vorsprung unter Kontrolle zu halten und sicherte damit dem Team die verdiente Goldmedaille.

Wir gratulieren Paul als auch den drei anderen Teammitgliedern der Goldstaffel zu dieser herausragenden Leistung!

veröffentlicht von Steven Krüger

This article has 1 Comment

  1. eine super Nachricht und großer Erfolg – Paul die herzlichsten Glückwünsche von mir. Mich als Langstreckler freut es immer besonders wenn in diesem Metier Erfolge erzielt werden, denn es steckt ein erhebliches Trainingspensum und Überwindung hinter solchen Erfolgen.

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