Saisonstart international – Wasserballmänner beim King of the Kongi 2017 in Wien

Die Vorbereitungen auf die Saison 2017/2018 laufen bei unseren Wasserballern der 1. Mannschaft auf vollen Touren.

Zu einer ersten Standortbestimmung nach Wochen hartem Ausdauer – Trainings reisten 19 Sportler und Betreuer nach Wien zum Einladungsturnier „King oft the Kongi 2017“. Mit dem Wissen, auf internationale „Hochkaräter“ im Wasserball zu treffen, stellte Coach Lars Brand, der das Team im April dieses Jahres übernommen hat, die Erfolgs-Erwartungen nicht allzu hoch. Der Blick auf die Chemnitzer Gruppe ließ erahnen, dass das Turnier für die junge Mannschaft zumindest einiges an internationaler Erfahrung bringen sollte.
Mit dem SV Zwickau, unseren Liga-Konkurrenten, dem späteren Drittplatzieren Podvodnik aus Russland, dem gastgebenden Wiener Sport-Club und PL Salzburg, aktueller österreichischer Meister konnte man von harten Spielern ausgehen.

Das erste Spiel gegen Zwickau konnten die jungen Spieler um Kapitän Alexander Ullrich bis kurz vor Schluss mit einem Tor in Führung liegend, offenhalten, ehe dem SV Zwickau in letzter Minute der Ausgleich zum 3:3 gelang.
Mit diesem Punkt hatte man bei Chemnitz zunächst nicht gerechnet, da sich unserer Gegner erneut mit drei ausländischen Spielern verstärkt hat.

Im zweiten Spiel des Turniers stieg man gegen den Gastgeber, dem Wiener Sport Club ins Wasser. Gespickt mit vielen jungen Spielern konnte man erstmals mit vielen Kontern glänzen und schnell mit drei Toren in Führung gehen. Tormann René Stöckmann fand immer besser ins Turnier und somit kam der 7:4 -Sieg überraschend aber in der Höhe völlig in Ordnung.
Am Abend unter Flutlicht mussten die Jungs dann noch gegen den vormaligen Turniersieger Podvodnik ins nunmehr sprichwörtlich kühle Nass. Die Chemnitzer wollten auch hier mit ihrer Schnelligkeit glänzen, die abgezockten Russen ließen aber keinen Zweifel an einem Mehr an Erfahrung und Masse aufkommen. Schnell zogen sie mit sehenswerten Toren davon. Chemnitz konnte diesen Rückstand bis zum Ende nicht komplett aufholen, sodass dieses Spiel mit 5:6 verloren ging.
Durch den speziellen Spielmodus mit drei Punkten pro Sieg sollte sich am Sonntag das nun folgende letzte Vorrundenspiel gegen den Meister aus Österreich, PL Salzburg, als „Zünglein an der Waage“ herausstellen: bei einem Sieg stünde man im Finale, bei einer Niederlage spielte man nur um Platz 9! Die mit zahlreichen kroatischen und ungarischen Spielern verstärkte Mannschaft entpuppte sich als der erwartet starke Gegner.
Schnell führten die Salzburger mit zwei Toren, ehe Sebastian Warncke auf Seiten des SCC den Anschlusstreffer landen konnte.

Trainer L. Brand: „Sowohl die Einstellung und der Einsatz jedes Einzelnen im Team hat gestimmt aber gegen so viel individuelle Klasse können wir im Moment nur lernen“

Letzten Endes ging auch das Spiel mit 4:7 verloren. Somit blieb nur das Spiel um Platz neun, was der SCC gegen ein Masters-Team aus Rumänien, Palestra Bukarest, locker mit 11:1 siegreich gestalten konnte.

Fazit von Trainer L. Brand: „Als erste richtige Standortbestimmung kommt so ein internationales Turnier einem Trainer gerade recht. Unsere Neuzugänge Sebastian Franke und Kai Berger, beide aus Plauen zurück, haben sich super ins Team integriert und werden uns in der Saison sehr helfen. Das Team ist ein Stück zusammengewachsen und merkt, dass sich die harten Wochen der Vorbereitung auszahlen.

Kommendes Wochenende werden weitere Stellschrauben beim „3.Nischel Cup“, unserem Heim-Vorbereitungsturnier, gestellt. Dort treffen wir auf fast die gesamte Konkurrenz aus der Liga.“

L.Brand, 25.9.2017

veröffentlicht von SC Chemnitz

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