38. Schweizer Hallenjugendtag – 15 Jahre mit dem Nachwuchs des Schwimm-Club Chemnitz

Winterlich starteten wir zu unserer Reise ins Alpenvorland. Wir, das waren 15 Kinder der Jahrgänge 2009 und 2010 sowie vier Betreuer. Wir sind sehr gut durch das Land gekommen. Es gab keine Staus. So waren wir bereits 14.30 Uhr über die Grenze und besichtigten als Erstes den Rheinfall bei Schaffhausen. Durch die Schneeschmelze führte er ordentlich Wasser. Im Schloss Laufen erfuhren wir einiges über die Geschichte der Gegend. Unseren zweiten längeren Halt machten wir bei Freunden. Da es dort ebenfalls geschneit hatte, nutzten wir diese Möglichkeit zum Rodeln zwischen Weinbergen. Mächtig schnell ging es den Berg hinunter. Eine zünftige Schneeballschlacht fand auch noch statt. Zur Stärkung gab es Punsch und Kuchen. Nelly, Max und Gustav fanden in ihrem Kuchen jeweils einen Glücksbringer für 2019 und wurden damit zu Königen gekrönt. Nun mussten wir uns beeilen, dass wir 18.30 Uhr im Pfadiheim ankamen. Dieses befand sich in Wallisellen, nur acht Minuten vom Wettkampfbad entfernt. Schnell waren die Schlaflager verteilt und das Abendbrot mit der Unterstützung der Kinder vorbereiten. Es gab Wiener Würstchen und belegte Brötchen. Auch viel Grünfutter wurde verdrückt. Die Jungs mussten den Abwasch erledigen. Die Nachtruhe wurde weit nach hinten verlagert. Wir konnten ja am nächsten Tag Ausschlafen.

Das taten wir dann auch. Nach einem ruhigen Frühstück nahmen wir uns vor, in ein Umweltzentrum in der Nähe von Zürich zu fahren und anschließend noch Rodeln zu gehen. An unserem Pfadiheim lag ja genügend davon. Also machten wir uns 9.30 Uhr auf und davon. Im Umweltzentrum lernten wir viel über unsere Welt und ihre Ressourcen kennen. Alles zum Anfassen und Ausprobieren. Wir konnten unter anderem verschiedene Elektromobile testen. Je nach Alter vom Roller bis zum E-Auto. Nachmittags sind wir dann noch zum Flughafen gefahren. Flugzeuge gucken ist auch schön. Wir haben unter anderem eine A380 Starten gesehen. Das war schon beeindruckend. Gegen 16.30 Uhr trafen wir wieder im Pfadiheim ein. Da mussten wir leider feststellen, dass unsere Rodelbahn nicht mehr genutzt werden konnte. Da andere Kinder die gleiche Idee hatten war der Rodelhang nur noch eine Schlammwüste. Bis zum traditionellen Nudelabendessen faulenzten wir. 20.30 Uhr schliefen die ersten Kinder bereits. Eine Top – Disziplin!

6.00 Uhr klingelte der Wecker. Jetzt hieß es sofort Aufstehen, Waschen, Anziehen, Sachen einpacken und Frühstücken. Eine Stunde später standen die Busse bereits zur Abfahrt in die Schwimmhalle. Alles klappte wie am Schnürchen. 7.30 Uhr standen wir am Beckenrand und versuchten uns auf den Wettkampf zu konzentrieren. Was bei unserer Müdigkeit nicht so einfach war. Nach einer kurzen Eingewöhnung, der Erwärmung und dem Einschwimmen starteten wir hellwach in den Wettkampf. Insgesamt 124 Sportler aus 16 Vereinen der Jahrgangsgruppe 2009-2010 nahmen an diesem Abschnitt teil. Mit der ungewohnten Strecke von 50m Delphinbeinbewegungen in Rückenlage wurde der Wettkampf eröffnet. Dabei sicherten wir uns, durch Nelly Ronneberger und Gustav Seidel gleich zwei Siege. Die 2010er Kinder wurden mit den älteren zusammen gewertet. Trotz des Altersunterschiedes schaffte es Lukas Hoheisel mit Rang 3 auf das Siegerpodest. Leonie Wagner belegte den undankbaren 4.Platz. Über 100m Rücken schaffte Gustav erneut den Sprung auf das Siegerpodest. Er wurde zweiter. Nelly musste sich mit Rang 4 zufriedengeben. Auch über die 100m Brust gab es Holzmedaillen. Mit Rudolf Weggässer und Meara Beckmann erwischte es gleich zwei Sportler von uns. Dafür überraschten Nelly mit ihrem Sieg und Scarlett Michell Müller mit der Bronzemedaille über diese Strecke. Im Freistilschwimmen haben wir in Zürich traditionell wenig zu bestellen. Eine Medaille gab es auch in diesem Jahr nicht. Nur, wie sollte es anders sein, zwei Vierte Plätze durch Rudi und Emilia. Nun standen die abschließenden Staffeln über 4 x 50m Lagen Mixed an. Immer ein Garant für viele Medaillen. Auch in diesem Jahr lief es hervorragend. Da wir sehr ausgeglichen besetzt waren freuten wir uns über den souveränen Sieg unseres ersten Teams mit Emilia, Nelly, Gustav und Rudi. Unsere zweite Mannschaft kämpfte enorm. Kurz vor dem Ziel wurden sie noch von den Gastgebern abgefangen. Trotzdem freuten sie sich über die Bronzemedaille. Mit Max Degelmann, Scarlett, Meara und Bastian Hirt hatten wir ein kämpferisches Team am Start. Aber auch unsere anderen Teilnehmer wie Johanna und Jannek Postel, Miriam Hetze, Sibel Hahn und Hugo Uhlig zeigten großen Kampfgeist und sicherten sich mehrere Bestleistungen. Insgesamt blicken wir auf eine erfolgreiche Bilanz zurück. Mit 4 x Gold, 2 x Silber, 2 x Bronze, 6 x 4.Platz, 1 x 5.Platz und 2 x 6.Platz waren wir sehr zufrieden. Die Rückfahrt verlief ohne Probleme. Bereits 19.30 Uhr waren wir wieder in Chemnitz.

Danke an Simone, Hellen und Kai für die Betreuung der Kids und die große Hilfe bei der Organisation des Wochenendes.

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