Wasserballer starten auswärts in die Saison

Vergangenes Wochenende startete das Herrenteam des SC Chemnitz in die neue Saison. Dazu musste man im ersten Spiel zum aktuellen Meister der Liga nach Magdeburg reisen. Die Mannschaft hatte sich im eigenen Vorbereitungsturnier „dor Nischl Cup“ Anfang Oktober mit einem zweiten Platz und beim internationalen Herbstturnier in Halle auch mit einem zweiten Platz bisher gut vorbereitet präsentiert.
Daher stieg die Truppe mit einigem Selbstvertrauen ins Wasser der Dynamo-Halle in Magdeburg. Im ersten Viertel gelang dem SCC vieles und eine 1:3 Führung sprang heraus. Sebastian Franke glich die Führung aus und Center Nick Nestler konnte zwei Tore aus zentraler Position erzielen. Im zweiten Spielabschnitt konnte Magdeburg drei Tore in Folge markieren und mit 6:5 in die Halbzeitpause gehen.
Co-Trainer Sebastian Warncke versuchte das Team wieder wach zu rütteln und an die erfolgreiche Spielweise des ersten Viertels zu erinnern. Das gelang im dritten viertel auch wieder besser, allerdings konnten die Hausherren das Viertel wieder mit einem Tor mehr gewinnen, sodass die Sachsen mit einem zwei Tore Rückstand (10:8) ins letzte Viertel gingen. Erst Mitte dieses Viertels zogen die Männer um Trainer Milan Mijokovicz durch eine Überzahl auf drei Tore und kurz danach noch auf viert Tore davon. Eine Überzahl kurz vor Ende konnte nur noch „Ergebniskosmetik“ sein. Man verlor das erste Spiel gegen Magdeburg mit 12:9. Ein achtbares Ergebnis, das Team und der Trainer waren sich aber einig: hier war viel mehr drin…
Tags darauf stand das zweite Auswärtsspiel des Wochenendes auf dem Plan. Das Team sollte 11:00 Uhr gegen des SGW Brandenburg antreten. In der vergangenen Saison hatte man in gleicher Halle eine herbe Niederlage mit 24:6 einstecken müssen. Das galt es auf jeden Fall zu verhindern. Trotz der Niederlage vom Vortag hatten die Jungs ein gutes Gefühl und wollten zeigen, was sie können. Das Spiel nahm einen ähnlichen Verlauf wie tags zuvor. Allerdings ging der SCC durch Co Trainer Sebastian Warncke in Führung. Nach den ersten 8 Minuten stand es 4:3 für die Hausherren. Im zweiten Spielabschnitt zog die SGW durch ihren straken Center Patrick-Jörg Hehr schnell mit zwei weiteren Toren davon ehe ein Fernschuss ein weiteres Tor für Brandenburg den zwischenzeitlichen Spielstand von 7:3 (4:32/2) bedeutete. Sollte das Spiel wieder in Richtung Ergebnis letzte Saison gehen? Ein klares Nein. Die Sachsen bäumten sich nun auf und konnten auch auf Grund schwimmerischen Vorteile vier Tore in Folge markieren. Besonders erfreulich aus Trainersicht dabei, dass der erst 16jährige Linus Kunzmann bei seinem ersten Einsatz im Herrenteam ein Kontertor erzielen konnte. Beim Spielstand von 9:8 für den Gastgeber ging es ins letzte Viertel. Ein erfolgreich abgeschlossener Überzahlangriff brachte den Ausgleich zum 9:9 durch Kai Berger. Brandenburgs Center Hehr, der an dem Tag 6 Tore markieren konnte, bekam Chemnitz nur sehr schwer in den Griff. Er brachte erneut die Brandenburger Führung, ehe Basti Franke zum 10:10 ausgleichen konnte. Kai Berger glich 3 Minuten vor Spielende zum 11:11 aus. Beide Mannschaften, nun am Limit, kämpften um jeden Ball. Zwei Minuten vor Ultimo konnten die Hausherren erneut in Führung gehen. Der SCC hatte nun noch zwei weitere Gelegenheiten in Überzahl zumindest den Ausgleich zu erzielen. Hier zeigte sich dann der im Moment noch bestehende Unterschied zu einer Mannschaft wie Brandenburg. Clever und mit allen „legalen“ Mitteln verteidigten sie die knappe Führung bis zum Schluss. Chemnitz vergab beide Chancen…
Mit hängenden Köpfen kamen die Jungs aus der Schwimmhalle in Brandenburg und es bedurfte einiger Kunst von Trainer Lars Brand, die trotz der knappen Niederlage, positiven Momente des Spieles hervorzuheben. Im Vergleich zum Vorjahr ist es natürlich eine klare Steigerung, aber alle waren sich einig: hier wurde ein Punkt verloren. Allerdings waren sich auch alle einig, das es an uns selber lag… wer mehr Fehler macht, verliert so ein Spiel.
Beim Heimspielauftakt am Sonnabend, den 23.11. um 19:00 Uhr im SF werden wir versuchen, diese Fehler abzustellen.

Posted by Lars Brand

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