Wasserballergebnisse vom Saisonstart in der Bundesliga Frauen und der 2. Liga Männer

Auswärtssieg zum Saisonauftakt.

Endlich geht es wieder los. Nach einer langen Saisonpause startete am Wochenende die 21. Spielzeit der Deutschen Wasserball-Liga (DWL) der Frauen.
Erneut ist das Feld der Teams in der Bundesliga Frauen mit 7 Teams überschaubar. Somit ist es für den geplanten Einzug in die PlayOffs wichtig von Beginn an konzentriert zu agieren. Dies gelang dem Team von Trainerin Anja Skibba beim Auswärtsauftritt bei den Elbestädtern vom ETV Hamburg sehr gut.

Knapp 2 Minuten waren gespielt, als Isabell Brödner  traf, es war ihr erstes von später 4 Toren in diesem Spiel. Damit markierte sie auch den ersten Treffer in der neuen Saison.
Schnell konnten sich die Chemnitzer eine 4 :0 Führung erarbeiten.

Erst in der 11. Minute konnten die Hamburgerinnen durch Lynn Krukenberg den ersten Treffer zum 1:4 erzielen.
Durch weiter konzentrierte Abwehr und eine an dem Tag hervorragend aufgelegte Nikola Busauerova konnte unser Team die Führung weiter Ausbauen und gaben den Gastgebern im gesamten Spiel keine wirkliche Chance.

Die beste Spielerin der Chemnitzer mit 5 Treffern war unsere Nummer 2, Nikola Busauerova, sie erzielte in der Partie 5 Treffer, was sie zur aktuellen Spitzenreiterin der Torschützenliste macht.
Dicht gefolgt wurde Nikola vom Chemnitzer Urgestein Isabell Brödner, die 4 Treffer zum Ergebnis beisteuern konnte.

Torschützen:
Nikola Busauerova 5, Isabell Brödner 4, Nicole Vunder 1, Theresa Podsiadly 1

Statistik:
4:11 (0:3; 1:2;2:2;1;4)

nächste Spiel 24.11.18 17:00Uhr SC Chemnitz vs. Spandau 04 Berlin

 

 

 

 

Saisonauftakt in der 2. Wasserball Liga Ost mit Licht und Schatten

Gleich zu Beginn der neuen Wasserballsaison in der 2. WLO mussten die Männer des SC Chemnitz von 1892 doppelt ran. Samstag gastierte man auswärts in Brandenburg, Sonntags erwartete man im Heimspiel Magdeburg in der Schwimmhalle im Sportforum. Der Saisonstart stand jedoch nicht unter guten Vorzeichen.
Musste man dochvor allem am Samstag auf einige Leistungsträger verzichten. Sebastian Warncke fällt langfristig aus, Max Mauersberger setzte krankheitsbedingt aus. Auch Torjäger Sebastian Franke konnte die Reise nach Brandenburg nicht mit antreten.
Kurz gesagt: Auswärts gab es nichts zu holen. Mit 24:6 unterlag man äußerst deutlich einem klar überlegenen Gegner.  Vor allem der Youngster Ufnal machte den Mannen um Trainer Brand große Probleme. War man im ersten Viertel (4:6) noch dran, konnte man später nicht mehr gegen halten. Einen Konter nach dem Anderen setzten die Gastgeber.
„Das Ergebnis schmerzt schon sehr. Leider konnten wir unsere Ausfälle nicht verkraften. Wir haben zum Teil schlechte Bälle gespielt und konnten dem Gegner nichts entgegensetzen. Mund abputzen und weiter machen!“, resümierte ein leicht geknickter Coach Brand.

Im 2. Spiel am Sonntag konnten es die Männer um Kapitän Kai Berger gleich besser machen. Bei bestem Herbstwetter empfing man die Wasserball Union Magdeburg. Dort ist mit Pavle Japaridze ein alter Bekannter seit dieser Saison Trainer. Japaridze war auch einige Zeit Trainer und Spieler in Chemnitz!
Coach Lars Brand gab die Richtung vor: Wiedergutmachung und schauen, was im Heimspiel geht. Man wollte zunächst defensiv sicher stehen und den ein oder anderen Nadelstich setzen. 0:2 stand es nach dem ersten Viertel. Man war also dran, vergab aber offensiv viel zu viele Möglichkeiten! Überzahlsituationen wurden leichtfertig vergeben.
Das erste Tor markierte der in dieser Saison zu den Männern aufgerückte Paul Teichler im zweiten Viertel zum 1:4. Dennoch merkte man den Gästen an: es schwanden die Kräfte. Der SCC wollte nun schwimmerisch dagegen halten und einen Konter nach dem Anderen schwimmen. Co-Trainer Warncke gab diese taktische Änderung zur Halbzeitpause beim Stand von 1:5 vor.
Die Mannschaft aus Chemnitz setzte die Vorgaben teilweise gut um! Nun traf man auch im Angriff und arbeitete sich heran. 2:1 gewann man so das dritte Viertel und man wollte mehr.

Im letzten Viertel klappte vieles gut und Magdeburg wirkte zusehends müde. Aber gefährlich blieben die Gäste immer, auch Pavle Japaridze stieg mit ins Wasser und sorgte teilweise für Unruhe.
4:2 mit einem Treffer von Emil Krauß, der ebenfalls aus der Jugend aufgerückt ist, konnte man das letzte Viertel gewinnen. Es reichte nicht: denkbar knapp mit 7:8 verlor man die Heimpremiere. Hier war sicher mehr drin und ein Punkt für den SCC wäre durchaus verdient gewesen!
„Dennoch können wir zufrieden mit der Leistung sein. Dass wir hier noch rankommen macht mich stolz“, meinte Trainer Brand nach einer durchaus aufregenden Partie mit nicht immer glücklichen Entscheidungen der Unparteiischen.
„Ich hatte nicht den Eindruck, dass wir am Ende trotz eines Spiels am Samstag hier müde waren. Bis zum Schluss konnten wir das Tempo hochhalten. Klasse!“, fand Co-Trainer Warncke.

Torschützen des Wochenendes: 

Foto Peggy Hetzner

Kai Berger (4)
Paul Teichler (2)
Emil Krauß (2)
Jannes Hummitzsch (4)
Sebastian Franke (1)

Vorschau

Nächste Woche am Sonntag kommt es zum Derby gegen Dresden. Die Männer des SCC wollen mit einer couragierten Leistung den ersten Sieg einfahren. Mit einer solch guten Leistung wie gegen Magdeburg scheint das nicht ausgeschlossen.
14:00 Uhr ist Anschwimmen in der Schwimmhalle Sportforum in Chemnitz. Der SCC hofft auf zahlreiche Zuschauer zum Derby.

SCC vs. Dresden Sonntag 18.11.18, 14:00 Uhr 

veröffentlicht von SC Chemnitz

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