Allgäu Triathlon – Kult seit 1983

Wenn man den Kinderbereich mit seinen Wettkämpfen verlässt, wird man bei der Auswahl seiner Wettkämpfe hin und wieder auch gerne etwas experimentierfreudiger. So zog es Luise dieses Jahr zu dem ältesten Triathlon Deutschlands. Dieser wird seit 1983 jedes Jahr, egal bei welchem Wetter, am großen Alpsee in Immenstadt (Allgäu) ausgetragen.
Von der für uns doch schon recht langen Anreise und den recht vielen Höhenmetern sowohl auf der Rad- als auch auf der Laufstrecke ließ sie sich nicht abschrecken.Im Gegenteil, erst die recht anspruchsvolle Strecke mit einer sehr schönen Landschaft sorgten dafür, dass sich die Anreise richtig lohnt.
Mit circa 180 weiteren Frauen startete sie um 8:45 Uhr auf die olympische Strecke. Der lange warme Sommer hatte auch auf den sehr klaren Alpsee seine Wirkung, so dass außer für die ganz lange Strecke ein Neopren-Verbot ausgesprochen wurde. Doch auch viele Starter auf der olympischen Distanz fanden es für ohne Neo eigentlich etwas zu kalt. Jedoch erleichterte das Neoverbot die Schwimmer beim Landgang auseinander zu halten.
Von der Radstrecke, die wirklich sehr sehenswert sein soll, konnte man als Zuschauer leider nicht viel mitbekommen. Jedoch wurden Shuttles zur Verfügung gestellt, mit denen man zum Zuschauermagnet der Radstrecke, dem Kalvarienberg, gelangen konnte. Dieser Berg stellte den steilsten Anstieg der Strecke dar.
Jetzt konnte man als Zuschauer die Wartezeit bis die Radfahrer zurückkehrten gut auf der auch auf dem Wettkampfgelände stattfindenden Expo überbrücken. Meine Luise ließ mich jedoch nicht allzu lange warten und gehörte mit zu den ersten 25 Frauen die von der Radstrecke zurückkehrten.
Doch damit hatte man es längst nicht geschafft, denn die folgenden 10 km Laufen waren auch kein Zuckerschlecken. Besonders der berüchtigte Kuhsteig hat es in sich. Bei dem sollen auch Jan Frodeno und Sebastian Kienle gegangen sein, da er normalerweise immer gut matschig und mit seiner Steigung im Lauftempo nicht zu bewältige sei. Dieses Jahr war er allerdings sehr trocken, trotzdem noch so anstrengend, dass kaum einer ihn komplett gelaufen ist. Jedoch war auch hier die Unterstützung durch die Zuschauer sehr groß und oben wartete ein Verpflegungsstand. Allerdings hatte man zu diesem Zeitpunkt gerade mal die Hälfte vom Laufen geschafft…
Als 26. von 185 Frauen erreichte Luise erschöpft aber auch glücklich endlich das Ziel. Doch auch auf die vielen erschöpften und hungrigen Sportler waren die Veranstalter natürlich super vorbereitet und stellten in einem großen Zelt eine sehr gute Auswahl an Essen bereit. Für jeden war da was dabei und auch genug da, sodass alle satt zu bekommen waren.

Lea Z.

veröffentlicht von Wolfgang Harbig

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