Herbsttrainingslager des Talentestützpunktes – Hochfahren vor dem Lockdown

Was zu Beginn des Trainingslagers noch keiner wusste – es war alles „fast“ für umsonst. 67 Kinder der Jahrgänge 2010 bis 2013 hatten sich für die sportliche Feriengestaltung angemeldet. Das ist eine tolle Zahl. Täglich von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr wurden die jungen Sportler von 6 Trainern betreut und gefordert. In drei Gruppen bewegten wir uns von der Schwimmhalle zur Radrennbahn, in die Spielehalle, zur Mensa oder in den Strömungskanal. Teilweise konnten wir hervorragende Bedingungen in der Schwimmhalle Südring und der Turnhalle der Schweitzer Oberschule nutzen. Nur der Wanderweg danach in das Sportforum wurde für einige Kinder zur Herausforderung.

Dabei bespaßten die jüngsten Teilnehmer Pascal und unsere ehemalige FSJ-lerin Nele. Täglich versuchten wir uns technisch zu verbessern. Vor allem das Freistil- und Schmetterlingsschwimmen standen im Vordergrund. Ein weiterer Schwerpunkt war die Einführung der Rückenwende mit einer Rolle. Dies gestaltete sich als äußerst schwierig. Erfreulich war, dass alle die gesamte Zeit mit Eifer bei der Sache waren und fast alle das kühle Sportforumwasser gemeistert haben.

In der mittleren Gruppe wurden die Kinder vom Rosalie und Tom die gesamte Woche begleitet. Hier haben wir versucht das Trainingspensum etwas anzuziehen. Als Schwerpunkt standen neben der Erhöhung des Trainingsumfanges vor allem Starts und Wenden auf dem Programm. Die erhofften Verbesserungen wollten wir zum Wettkampf im November unter Beweis stellen. Leider geht das nun nicht.

In der großen Gruppe standen Sarah und Steffen am Beckenrand. Die Gruppe konnte dadurch in zwei kleine Gruppen geteilt werden. So war eine bessere Betreuung möglich war. Dies wirkte sich auf die Trainingsqualität sehr positiv aus. Auch hier waren, neben dem erhöhten Umfang, die Startphasen und schnelle Wenden mit kraftvollen Abstößen besonders wichtig. Da am letzten Tag absehbar war, dass es keinen Wettkampf im November geben wird, haben wir diesen einfach ins Trainingsprogramm eingebaut. Über 4 x 50m in alle Lagen wurde die Zeit gestoppt. Dabei purzelten sehr viele Bestleistungen. Am meisten bei denen, die sowieso schon die Schnellsten sind.

Als große Herausforderung gestalteten sich die Mittagspausen. Da ein Aufenthalt im Gebäude Corona bedingt nicht erwünscht war, mussten sich alle an der frischen Luft aufhalten. Zum Glück spielte das Wetter mit. Die Pause wurde mit vielen gemeinsamen Spielen überbrückt.