Landesvielseitigkeitstest der 4.Klasse in Leipzig – ein langer Tag für Sportler und Betreuer

Am vergangenen Sonnabend war es wieder einmal so weit.  Der Einschulungstest stand an. Diesmal waren die Leipziger Gastgeber dieser Mamutveranstaltung. Es mussten alle Sportler der 4.Klasse, die auf eine sportbetonte Schule wollen oder im nächsten Jahr die E-Kaderzeiten schaffen können, daran teilnehmen. Bei uns waren dies neun Kinder des Jahrganges 2010. Bereits 7.15 Uhr starteten wir in Chemnitz. Eine Stunde später waren wir schon umgezogen in der Sporthalle in Leipzig. Als erstes wurde der Athletiktest durchgeführt. In Riegen galt es möglichst viele Punkte in Beweglichkeit, Kraftausdauer, Schnellkraft und bei der körperlichen Eignung einzusammeln. Das gelang uns recht ordentlich. Alle haben sich sehr bemüht. Nur bei den Klimmzügen sahen wir erwartungsgemäß nicht besonders gut aus. Der Vormittagsabschnitt lief sehr ruhig und geordnet ab. Dies war auch den super Bedingungen in dieser neuen Turnhalle zu verdanken. Bereits 10.30 Uhr hieß es umziehen und Sachen packen. Denn der Athletiktest war bereits wieder Geschichte. Jetzt hatten wir dreieinhalb Stunden Pause. Das zeugte von keiner guten Planung. Wir mussten uns bei nasskaltem Wetter die Zeit vertreiben. Mit einem Spaziergang im nahegelegenen Park verbummelten wir die Zeit bis uns kalt wurde. Nach vielen Jahren haben wir wieder einmal ein warmes Mittagessen bestellt. Was es dann gab waren kleine Portionen lauwarmer Nudeln mit Wassersoße. Für 5 Euro ein Witz! Mit den Schalen auf dem Schoß hatten wir wenigstens einen Sitzplatz im Vorraum der Schwimmhalle. Zur Verdauung gingen wir wieder an die frische Luft. Drei Stunden können lang werden.

14.00 Uhr durften wir endlich in die Schwimmhalle. Wir suchten uns ein Plätzchen und begannen mit der Erwärmung. 14.30 Uhr erfolgte der Start zum Schwimmtest. Als erstes musste die ungeliebten Tauchphasen in der Delphinbewegung absolviert werden. Dazu kam das Gleiten über 7,5m. Im Training klappte da nicht viel. Aber, wenn es darauf ankommt, wachsen viele über sich hinaus. Die Tauchphasen schafften fast alle von uns. Sogar in der Rückenlage gab es viele „Bezwinger“. Auch beim Gleiten schnitten wir recht ordentlich ab. Zum Trockenrubbeln kam kaum einer, denn es ging gleich weiter mit den 15m Schnelligkeitsstrecken. Der Start von unten und ohne Tauchphase bereitete einigen, trotz der Übungen im Training, große Probleme. Hier haben wir viel Zeit liegengelassen. Nach einer kurzen Pause kam das „Schönschwimmen“ an die Reihe. Hier mussten je 50m in allen Schwimmlagen absolviert werden. Dabei wurden alle in der Technikausführung bewertet. Für die Punktevergabe waren die zweiten 25m entscheidend. Hier merkte man die ersten „Kraft-Verschleißerscheinungen“. Trotzdem hatte der Trainer ein gutes Gefühl. Zum Schluss mussten alle noch über je 25m Beinbewegungen an den Start. Das war echt schwer. Auch hier war die Reaktionszeit mancher Sportler im „Nachmittags-Schlafmodus“. Nach knapp 4 Stunden und 15 Starts freuten sich alle auf eine warme Dusche.

Über Platzierungen und Punkte kann schon so viel berichtet werden, dass Lukas Hoheisel mit Platz 2 in der AK-Wertung ein hervorragendes Ergebnis erziehlt hat. Maddox Nagy folgte auf Rang 7. Arvid Pilz wurde 12. und Maximilian Reyer konnte den 18.Platz erkämpfen. Bei den Mädchen sicherte sich Mailin Nachsel-Weschke die meisten Punkte und kam damit auf einen hervorragenden 5.Platz. Lieselotte Nagel (9.), Lina Jolie Ahnert (10), Leonie Wagner (10.) und Jette Brandl (15.) folgten dicht dahinter und komplettierten das sehr gute Abschneiden unserer Sportler.

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